Gemäß dem Sprichwort „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“ richten sich gut geschriebene Texte am Informationszweck und am Lesepublikum aus. Manche Texte müssen kurz und sachlich informieren. Andere lassen beim Lesen Bilder im Kopf entstehen und machen Lust auf mehr.
Texter sind nach meiner Auffassung Übersetzer. Sie werfen den Lesern keine Informationsbrocken hin, sondern übersetzen wichtige Sachverhalte in die Sprache und Denkwelt des Lesers. Was möchte der Leser in der Homepage oder in der Broschüre lesen? Was muss er von einem Unternehmen wissen? Das sind leitende Fragen.
Bei einem guten Text ist mindestens einmal „Tieftauchen“ angesagt: Wenn man die Gesamtinformation in das Bild eines Sees übersetzt, dann ist es unmöglich, den ganzen See auszuloten. Aber einmal tauchen und damit eine Ahnung von der Komplexität und Tiefe des Sees vermitteln – das geht und macht die Beschreibung spannend.
Sachlicher Informationstext oder menschlich anrührende Geschichte – für alle Textsorten gilt, dass der Schreibende sich fundiert mit dem Thema auseinandersetzt.
Dieselben Qualitätsstandards gelten für das Schreiben eines Drehbuchs, die Erstellung von Werbestrategien, den Umgang mit der Presse und andere Tätigkeiten im Zusammenhang mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation verdient es, in seiner Einzigartigkeit gesehen und beschrieben zu werden.
